Dass nach dem Propheten Jesus noch ein letzter Prophet kommen wird steht in der Bibel. Nach der Bibel sagt Jesus, Friede sei mit ihm, folgendes:
Johannes 14/16: “Gott sendet euch einen Helfer [Fürsprecher, Stellvertreter], der bei euch bleibt.” 14/26: “Dieser wahre Stellvertreter, der Heilige Geist[Die Christen beharren auf dem Standpunkt, das Wort Paraklet (hebrä.), das der wahre Fürsprecher bedeutet, in der Form ‘der Heilige Geist’ zu übersetzen.] wird euch helfen, alles zu verstehen und euch an alles, was ich euch gesagt habe, erinnern”. 16/13: “Aber wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die ganze Wahrheit einführen. Was er euch sagen wird, sagt er nicht von sich selbst, sondern er wird euch sagen, was er hört. Er wird euch in Zukunft den Weg weisen.”
In der Bibel steht außerdem im Teil Altes Testament, dass ein Gesandter aus dem arabischen Volk kommen wird. Im 5. Buch “Mose” im Kapitel (18/15) sagt St. Jesus zu den Israeliten: “Der Herr wird für euch, unter ihren Brüdern, einen Propheten wie mich herausbringen.” (Er wird wieder einen aus eurer Mitte zum Propheten berufen, der euch Seinen Willen verkündet, wie ich es getan habe; auf den sollt ihr hören.) Die Brüder des Volkes Israels, die eben erwähnt wurden, sind Ismaeliten (die Araber). Dieser letzte Prophet, von dem in der Bibel die Rede gemacht wird und von dem gesagt wird, dass er vom arabischen Volk stammt, ist St. Muhammed, Friede sei mit Ihm. Die ihm offenbarte Religion ist der Islam. Diejenigen, die sich zu dieser Religion (Islam) bekannt haben, werden Moslem genannt. Das heilige Buch der Moslems ist der heilige Koran. Der heilige Koran wurde von ALLAH, dem Erhabenen, dem heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, in arabisch geoffenbart. Kein Wort, sogar kein Buchstabe des heiligen Korans wurde gewechselt, obwohl seit seiner Offenbarung 1400 Jahre vergingen. Jeder, welcher Religion er auch angehören mag, wird von der Pracht und Größe des heiligen Korans bezaubert, wenn er ihn einmal sorgfältig durch gelesen hat. Sogar diejenigen, die nicht arabisch können, werden seine Beredsamkeit und seine überwissenschaftliche Beschaffenheit geniessen.
Folgende Kentnisse über die drei heiligen Bücher wurden dem Werk “Mir’at-ı Kâinât” von Nischandschizade Muhammed Effendi[Nischandschizâde gest. 1031 [1622] in Edirne.] entnommen:
“Nachdem St. Moses zehn Jahre in der Stadt Median im Dienst des Propheten Jethro gestanden hatte, machte er zich auf den Weg nach Ägypten um seine Mutter und Bruder zu besuchen, dabei wurde er auf dem Sinaigebirge zum Propheten berufen. Er ging nach Ägypten und forderte Pharao, den altägyptischen König und sein Volk zum Übertritt in Religion des Erhabenen auf. Bei der Rückkehr kam er an dem Sinaigebirge vorbei und redete mit ALLAH, dem Erhabenen, in unbegreifbarer Weise. Ihm wurden die “Awamir-i Aschara” genannten Zehn Gebote und die Thora von vierzig Bänden herabgesandt. In jedem Band gab es tausend Suren (Kapitel), in jeder Sure tausend Verse. Ein Band wurde in einem Jahr geoffenbart. Keiner außer St. Moses, St. Aaron, St. Josua (Hosea), St. Esra und St. Jesus hatte die Thora auswendig gelernt. Nach dem Tod von Moses, Friede sei mit ihm, wurden Manuskripte der Thora niedergeschrieben. In einem Kasten, den er aus Gold und Silber herstellte, bewahrte er auf Befehl ALLAHs die Thora, die er mit seiner eigenen Hand niedergeschrieben hatte, auf. Er starb in einem Ort in der Nähe von Jerusalem im Alter 120. Im Jahre 668 (1269 n. Chr.) ließ Baibars, der Sultan von Ägypten, ein Mausoleum auf seinem Grab bauen. Nach St. Moses übernahm Josua die Herrschaft von Amalika in Jerusalem. Nebukadnezzar, der König von Babylonien, hatte die heilige Stadt Jerusalem erobert, die Bänder von Thora verbrannt, 200.000 Menschen getötet und 70.000 Geistliche Festgenommen. Er führte sie nach Babylon. Die heiligen Gebäude, die der Prophet Salomo, Friede sei mit ihm, bauen ließ, riß er nieder. Als Bahman das Königtum in seinen Besitz nahm, ließ er die Gefangenen frei. Der Prophet Esra rezitierte die Thora und die Hörer schrieben sie nieder. Das Volk Israel geriet nach der Zeit von Uzair wieder in Sittenverfall. Sie töteten tausende Propheten. Bis zur Herrschaft vom König Alexander lebten sie unter der Herrschaft von Persien. Nach Alexander wurden sie von judischen Gouverneuren verwaltet, die die Griechen ernannten.
Über die Bibel: Sowohl der Teil Altes Testament, Thora genannt, als auch die anderen Teile, konnten nicht in Original aufbewahrt werden. Niemand konnte die Bibel auswendig lernen. Es gibt sogar keine Dokumente darüber, dass die Aposteln die Bibel auswendig gelernt hätten. Über die Bibel steht im ersten Teil unseres Buches ausführliche Information. Dagegen lernten die Moslems den heiligen Koran auswendig, während er zwanzig Jahre lang Vers für Vers, Sure für Sure geoffenbart wurde. Aber als die 70 Hafız, die den ganzen heiligen Koran auswendig gelernt hatten, im Krieg Jemama[Der Krieg “Jemâme” wurde im Jahre 11 gegen Musailamat-ül Kezzab geführt.] den Märtyrertod fanden, fiel St. Omar, Friede sei mit ihm, im Sorge. Er riet St. Ebu Bekr, den damalige Kalifen, den gesamten Koran zusammen zu fassen. Darauf befahl Zaid ibn Sabit, Friede sei mit ihm, dem Kanzler von St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, die Suren von dem heiligen Koran auf einzelne Papiere niederzuschreiben. Der heilige Koran wurde von ALLAH, dem Erhabenen, in sieben Dialekten und besonders innerhalb dem Dialekt ‘Koreisch’ geoffenbart. Sogar diejenigen, die irgendein Wort des heiligen Korans nicht recht aussprechen konnten, durften ein anderes Wort mit derselben Bedeutung aussprechen. Ein Beispiel dafür: Abdullâh ibn Mes’ûd, Friede sei mit ihm, redete einem Dörfler, wenn du das Wort ‘Ta’âmu-esim’ als ‘Taâmmül-yetim’ nicht aussprechen kannst, darfst du an dieser Stelle das Wort ‘Taâmül-fadschir, das die gleiche Bedeutung hat, benutzen.
“Dass der heiligen Koran in verschiedenen Dialekten ausgesprochen und vorgelesen wurde sowie dass verschiedene Wörter, die die gleiche Bedeutung haben, verwendet wurden, führte zu Meinungverschiedenheiten und zu auseinandersetzungen. Deswegen ließ St. Osman, Friede sei mit ihm, unter Vorstand von Zaid ibn Sâbit eine Komission zusammenkommen und befahl, den heiligen Koran in dem Dialekt Koreisch niederzuschreiben und anzuordnen. Sieben heiligen Koran Exemplare, die diese Kommision geschrieben hatte, wurden an Länder gesandt. Dadurch wurde der heilige Koran, vor dem Tod des heiligen Propheten von ihm selbst und dem Engel Gabriel, Friede sei mit ihm, zusammen zweimal zitiert. Die anderen Exemplare, die in anderen Dialekten geschrieben wurden, wurden vernichtet. Die heutige Ausstattung und Anordnung des heutigen heiligen Korans stammt aus dieser Arbeit d.h. der heilige Koran, der heute in allen Moslemländern rezitiert wird, ist genau dem “Mushaf-ı Osmânî” (dem vom Kalifen Osman zusammengestellten heiligen Koran) gemäß und es wurde kein Buchstabe des heiligen Korans geändert.
Im persischen Buch Rijâd-un Nâsıhîn wird folgendes gesagt: “St. Osman, Friede sei mit ihm, brachte die heiligen Gefährten in seinem Kalifentum zusammen und sie alle kamen mit voller Übereinstimmung zum Entschluß, das dieser heilige Koran, der gleiche ist, den der heilige Prophet im Todesjahr gelesen hat. Einen von den sieben Dialekten zu bevorzugen war der Religionsgemeinschaft nicht notwendig, sondern nur zulässig”, Die Quellen aus denen sich die islamische Religion herauskristallisierte, sind vier: Der heilige Koran, heilige Hadithe, Übereinstimmung der Gelehrten, der Sunna und der Gefährten des heiligen Propheten. Die Übereinstimmung der Gefährten des heiligen Propheten und der Gelehrten der vier Rechtsschulen gelten für alle Moslems als Beweismittel. Denn St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, sagte: “Meine Religionsgemeinschaft stimmt nicht zu einem falschen Urteil überein.” Diese heilige Hadith berichtet, dass Kommentare, die durch Übereinstimmung hervorgebracht wurden, richtig sind. Deshalb ist der heilige Koran, in dem die Gefährten des heiligen Propheten übereinstimmten, korrekt. Einen anderen als diesen (zureizitieren) ist verboten. Außerdem gibt es heute keinen heiligen Koran, der in einen anderen Dialekt als in dem Dialekt Koreisch niedergeschrieben wurde. Um heute den heiligen Koran mit den üblichen Lexikon (interpretieren zu können) ist es nötig, dass man beim Vorlesen der Koranauslegung die damaligen Bedeutungen der Wörter im Dialekt Koreisch begreifen kann.
Die bekannten Wissenschaftler, Dichter des Westens, drückten immer wieder ihre große Anerkennung für den heiligen Koran aus. Goethe,[Goethe gest. 1248 (1749).] der Weltbekannte deutsche Dichter, obwohl er die fehlerhafte Übersetzung des heiligen Korans durchgelesen hatte, konnte sich nicht abhalten, folgendes zu sagen, “Die Wiederholungen drin langweilten mich. Dagegen bin ich sehr erstaunt über die Herrlichkeit und Erhabenheit im Stil.” Beowarth-Smith, ein Geistlicher aus England, schreibt in seinem Werk: “St. Muhammed und seine Anhänger” über den heiligen Koran folgendes: “Der Koran ist ein Vorbild für stilistische Meisterleistungen, ein Wunder der Wissenschaft, der Philosophie und der Weisheit.”
Und Arberry, der den heiligen Koran ins Englisch übersetzt hat, sagt: “Immer wenn ich den Gebetsruf höre, werde ich tief davon berührt. Aus dieser streichelnden melodischen Stimme dring ein Paukenschlag an mein Ohr, der bald mit dem Schlag, meines Herzens einstimmt.”
Marmaduke Pisthali äußert sich zum heiligen Koran wie folgt: “Er ist eine Harmonie, deren Nachahmung unmöglich ist! Ein solider Stil! Eine Macht, die die Leute zum Weinen und zur Erregung verleitet!” Ferner reden mehrere Philosophen, Wissenschaftler und Staatsmänner, Politiker des Westens über den heiligen Koran in aller Ehre mit großer Hochschätzung und Erstaunen. Jedoch halten sie den heiligen Koran nicht für ALLAHs Wort, sondern für ein großes und schätzenswertes Werk, das St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, niedergeschrieben haben soll. Wenn sie nicht an diese falsche Meinung gebunden wären, hätten sie sich sicher zum Islam bekannt.
Bemerkenswert ist auch, was Lamartin[La Martin, der französsche Dichter, gest. 1286 [1869].] dazu sagt:
“Muhammed ist kein falscher Prophet. Denn er glaubte, dass er von ALLAH selbst dazu verpflichtet war, eine neue göttliche Religion bekannt zu machen.” Hierraus ergibt sich, dass die europäischen Wissenschaftler glaubten, dass St. Muhammed kein Lügner war, da der Koran, an dem er als die offenbarten Worte ALLAHs, glaubte, eigendlich doch ein Ergebnis seiner hohen Inteligenz sei. Mit anderen Worten log St. Muhammed nicht. Denn er hielt sich selbst in der Tat für den Propheten und glaubte fest daran, dass die Worte, die aus seinem Mund gehört wurden, ihm von ALLAH inspiriert wurden.
Der heilige Koran ist ein einzigartiges Wunder in seiner Art. Wie wir unten ausführlich behandeln werden, stehen drin tiefste, wissenschaftliche und technische Informationen, rechtswissenschaftliche und wissenschaftliche Fundamente, die als Vorbild für Zivilgesetze, auf der Welt, die bis zur Zeit verabschiedet wurden, gelten können, Nachrichten über die alte Geschichte, von denen man keine Ahnung hatte, feste und beste Moralwerte, an welche sich die Menschen halten sollen, Ratschläge, die logischsten Äusserungen bezüglich der Welt und dem Jenseits und ähnliche Themen, von denen keiner etwas wusste oder irgendeine Vorstellung hatte. All das umfasst der heilige Koran, mit einem einzigartig gutem Stil.
Es ist nicht zu vergessen, dass Muhammed, Friede sei mit Ihm, das Lesen und Schreiben nicht lernte. Er hatte auch keine schulische Ausbildung. Dazu lautet der 48. heilige Vers der Sure Ankebut (Spinne) im heiligen Koran sinngemäß: “Und nicht verlassest du vor ihm ein Buch und schriebst es nicht mit deiner Rechten; dann würden wahrlich diejenigen, die es für eitel halten, gezweifelt haben. [indem sie sagen würden, dass du den Koran von anderen gelernt oder der vorherigen göttlichen Büchern entnommen hättest. Die Juden wären auch in Zweifel geraten, so dass sie sagen würden: “Er ist ja kein Analphabet und doch wird er in der Thora als Analphabet beschrieben.”] Als St. Gabriel St. Muhammed im Alter von 40 Jahren in der Höhle, in der er sich zur Anbetung zurückgezogen hatte, die erste göttliche Offenbarung vermittelte, war St. Muhammed vor Angst sehr erstaunt und eilte nach Hause, bat seine Frau St. Hadidsche darum, ihn ins Bett zu legen und zu bedecken. Er konnte eine zeitlang nicht zu sich kommen. Kann sich jemand so benehmen der annimmt, dass er eine große Geistigkeit und eine Erhabenheit habe und ein neues, religiöses Buch zu verfaßen versucht? Vor allem muß er Kenntnisse auf diesem Gebiet, durch die man ein solches bedeutendes Buch verfassen kann, lernen, viele Themen durchlesen, mehrere Forschungen leisten. Jedoch reiste Muhammed, Friede sei mit Ihm, als Kind mit Kaufleuten zweimal nach Damaskus, bei diesen Reisen hatte er die Aufgabe als Wärter, die Handelswaren zu beschützen, auch führte er die Karawane und die Kamelherde.
All diese Dienste leistete er mit SEINER HÖCHSTEN KORREKTHEIT UND SEINER UNBEGREIFLICHEN GEDÄCHNISKRAFT. Er freute sich nicht über die unerwartete, göttliche Offenbarung, sondern er hatte Sorgen. Erst nachdem die Offenbarungen hintereinander herabgesandt wurden, war er davon überzeugt, dass ALLAH der Erhabene ihm eine ziemlich wichtige, schwierige Pflicht auferlegt hatte und übernahm den Auftrag und begann die Religion, den Islam, die ALLAH, der Erhabene verkünden ließ und die auf dem “einziger Gott” namens ALLAH basiert, bekannt zu machen. Ihm brachte es keine Vorteile, dass er die islamische Religion verbreitete, im Gegenteil waren fast alle vom Volk Mekka gegen ihn feindselig gesinnt. Sein Wort “Kein Prophet hat so viel gelitten wie ich” steht in den Hadithbüchern geschrieben. Daraus ergibt sich, dass Muhammed, Friede sei mit Ihm, keinen Vorteil, keinen Drang dazu hatte, eine neue Religion bekannt zu machen. In der Tat waren, wie bereits erwähnt, seine Erziehungsart und seine Umgebung für diesen großen Dienst nicht geeignet.
Demnach kann man nicht zum Schluß kommen, dass Muhammed, Friede sei mit Ihm, selbst den heiligen Koran verfaßt hat. Ist der heilige Koran etwa ein einziges großes Werk, der von ALLAH, dem Erhabene geoffenbart wurde? Das ist nun zu untersuchen:
Jedesmal wenn ein neuer Prophet gesandt wurde, erwartete das Volk, das sich um ihn sammelte, Wunder von ihm. Sowohl St. Moses als auch St. Jesus mußten Wunder tun, damit sie die Richtigkeit ihres Prophetentums beweisen konnten. Diese Wunder von ihnen wurden nur durch Gebot, Erlaub und Schaffung ALLAHs, des Erhabenen, verwirklicht. Es ist bedauernswert, dass Historiker mitteilen, dass St. Moses und Jesus selbst die Wunder getan hätten. Jedoch konnten die Propheten, die Menschen wie wir waren, kein Wunder selbst tun. Das Wunder erschaft allein ALLAH, der Erhabene. Die Propheten sind eigentlich nur Darleger der Wunder des Erhabenen.
ALLAH, der Erhabene, offenbarte den heiligen Koran als das größte Wunder, das er für Muhammed, Friede sei mit Ihm, erschuf. Der heilige Koran ist ein bedeutendes Buch, das mit höchster Deutlichkeit ein göttliches Wunder ist. Trotzdem verlangten die Araber von Muhammed, Friede sei mit Ihm, dass vor ihren Augen ein Buch vom Himmel herabgesandt wurde, oder dass er einen Berg zum Gold machte. Im heiligen Koran wird dieses Thema folgendermaßen angeschnitten: “Sie sagen zwar: ‘Wenn ihm nicht ein Wunderzeichen [die ein Zeichen für das Prophetentum von Muhammed, Friede sei mit Ihm, sind wie die Tischdecke von Jesus, Friede sei mit ihm und der Stock von Moses, Friede sei mit ihm] von seinem Schöpfer herabgesandt wird, so glauben wir ihm nicht.’ ‘Mein Geliebter, sprich: “Wunder zu tun ist nur in ALLAHs Macht; [ER erschafft alles, wie Er will und in der Zeit, wann Er will. Diese zutun, bin ich unfähig.] ich bin nur ein offenkundiger Warner. Vor seiner Qual.’ Genügt es ihnen denn nicht (als Wunder), dass dir die Schrift wie der Koran geoffenbart worden ist, welche ihnen vorgelesen wird. Sie enthält Barmherzigkeit und Ermahnung für gläubige Menschen.” (die Sure Ankebût, Vers 51-52). Also das größte Wunder von Muhammed, Friede sei mit Ihm, ist der heilige Koran. ALLAH der Erhabene sagt es doch im 48. Vers, der obenerwähnten Sure dem Inhalt nach zu denen, die behaupten:
“Das sei nicht ALLAHs Buch, es sei von Muhammed selbst niedergeschrieben worden.” Er hat so kein Anlass zu einer solchen Verdächtigung gegeben. Hiermit bestätig ALLAH, der Erhabene, dass Muhammed keine solche Macht hat, ein solches Buch niederschreiben zu können und dass der heilige Koran von Ihm selbst geoffenbart wurde. ALLAH, der Erhabene, bevorzugte dass Sein Prophet kein lesen, und schreiben konnte. Während Er Muhammed, Friede sei mit Ihm, auswählte, wollte ER damit den Menschen erkennen lassen, dass nur ALLAH, der Erhabene, den heiligen Koran offenbaren kann. In den Interpretationsbüchern gibt es zu diesem Vers ausführliche Kenntnisse. Die größte Eigenschaft von Muhammed, Friede sei mit Ihm, zum Beweis seines Prophetentums ist SEINE AUßERGEWÖHNLICHE AUFRICHTIGKEIT, SEINE VERTAUENSWÜRDIGKEIT. Und nicht nur seine hohe Weisheit. ALLAH, der Erhabene, äussert in der Sure Nisâ darüber dem Sinn nach wie folgt: “Ist’s nicht, dass sie den Koran studieren? Und so er von einem andern als ALLAH wäre, wahrlich sie fänden in ihm viele Widersprüche.” (Vers 83) Was für ein rechtes Wort ist das! Wie häufig sind die Widersprüche in der Bibel von heute, die nach unserer Erfahrung nicht mehr ALLAHs Wort ist! Das läßt auch erkennen, dass sie aus menschlicher Hand niedergeschieben wurden.
Nachdem es klar wurde, dass der heilige Koran nicht von Muhammed, Friede sei mit Ihm, zusammengestellt wurde, möchten wir mit geduldigem Ausharren und ohne auf einer Seite zu stehen genau untersuchen, ob der heilige Koran wirklich ein göttliches Wunder ist:
Ein göttlich wunderbares Werk enthält viele Besonderheiten und Künste, wie in beredtsamem Stil geschrieben worden zu sein, sowie Wahrheiten und Kentnisse mitzuteilen, die bis zu ihrer Offenbarung keiner gehört und erfahren hat und auf einer Weise angeordnet zu sein, die keinem anderen gelingen kann.
Wir haben über die Beredsamkeit der Sprache des heiligen Korans mehrere Beispiele gegeben. Diese Eigenart wird von aller Welt akzeptiert. Es gibt keinen, der die Beredsamkeit im heiligen Koran nicht lobt.
Und nun möchten wir untersuchen, ob der heilige Koran Themen behandelt, die bis zur damaligen Zeit unbekannt waren.
Heute treffen wir in den großen Enzyklopädien und Natur wissenschaftlichen Büchern folgende Information über die Entstehung des Universums:
“Vor Milliarden Jahren bestand das Universum nur aus einem Teil. In der Mitte dieses einzigen Teils entstand eine Explosion und aus diesem einziger Teil kamen viele Teile zustande. Jedes Stück sprang in eine bestimmten Richtung. Es setzten sich auch manche miteinander zusammen und somit bildeten sich verschiedene Planeten, einzelne Galaxien, die Sonne und Satelliten. Da im Weltraum gegen diese Explosion kein Widerstand da war, drehten diese Planeten, Satelliten und ihre Galaxien sich um ihre eigene Achse im Weltraum und flogen weiter. Unsere Erde ist ein Planet der Galaxie, in der sich auch die Sonne befindet. Im Universum gibt es zahlreiche Galaxien. Das Universum ist ein System, das immer geräumiger wird. Die Galaxien entfernen sich allmählich von unserer Erde. Denn das Universum wird geräumiger. Wenn ihre Schnelligkeit die Lichtgeschwindigkeit erreicht, werden wir keine Möglichkeit haben, andere Galaxien zu sehen. Schon jetzt müßen wir stärkere Teleskopien erzeugen. Denn wir befürchten, sie nach einiger Zeit nicht mehr beobachten zu können.”
Als wir den Wissenschaftlern, mit denen wir sprachen, die Frage “Wann kamen Sie zu diesem Entschluss” stellten, antworteten sie: “Fast seit 50-60 Jahren sind alle Naturwissenschaftler in der Welt davon überzeugt.” 50-60 Jahre sind im weltlichen Leben eine sehr kurzer Zeitraum.
Dembezüglich wenden wir uns gleich an den heiligen Koran und untersuchen, was ALLAH, der Erhabene, dazu sagt:
Der 30. heilige Vers der Sure Enbiya (Die Propheten) lautet sinngemäss: “Sehen denn nicht die Ungläubigen, dass die Himmel und die Erde eine feste Masse bildeten und wir sie dann spalteten..?” Die 37. und 38. heiligen Verse der Sure Jâ-sîn besagen: “Und ein Zeichen ist ihnen (Ungläubigen) die Nacht; wir ziehen den Tag von ihr fort, und siehe da, sie sind in Finsternis. Und die Sonne eilt zu ihrem Ruheplatz Das ist die Anordnung des Mächtigen, des Allwissenden.” Das heißt, ALLAH, der Erhabene, hatte schon vor 1400 Jahren das Bildungssystem der Erde, das die Naturwissenschaftler erst vor 50-60 Jahren entdecken konnten, den Menschen verkündet. Jetzt wenden wir uns wieder an die Wissenschaftler:
Die Biologen erklären den Anfang des Lebens wie folgt: “Nun erklären wir, wie das Leben entstand. Zu Anfang gab es in der Atmosphäre Ammoniak, Sauerstoff und Karbonhydrat. Durch die Bewirkung der Blitzschläge entstand aus denen Aminosäure. Milliarde Jahre vorher bildete sich zum ersten Mal im Wasser das Protoplasma. Daraus entstand die erste Amöbe. Das Leben begann im Wasser. Als diese Lebewesen langsam aus dem Wasser ans Ufer traten bildeten sie sich, infolge dem Kontakt von Aminosäure, zu proteinhaltigen Körpern. Wie man sieht, stammen alle Lebewesen aus Wasser und die Ersten bildeten sich im Wasser.
Diese Tatsache, wurde im heiligen Koran schon vor 1400 Jahren offenkundig.
Der 30. heilige Vers der Sure Enbiya besagt dem Sinn nach: “Sehen denn nicht die Ungläubigen, dass… wir… aus dem Wasser alles Lebendige machten?” Der 54. heilige Vers der Sure Furkan (Die Unterscheidung) lautet sinngemäß: “Und Er ist es, der aus Wasser den Menschen erschaffen, und Er gab ihm Blutsverwandtschaft und Schwägerschaft; denn dein Schöpfer ist allmächtig.” Dazu der 36. heilige Vers der Sure Jâ-sin dem Sinn nach: “Preis IHM, der erschaffen alle Arten von dem, was die Erde spriessen lässet, und von ihnen selber, und VON DEM, WAS SIE NICHT KENNEN.” Hier stehen indirekte Hinweise für diejenigen, welche im Bereiche Pflanzenkunde und Zoologie forschen und außerdem für die Wissenschaftler, die neue Quellen wie Atomenergie suchen, Welche die Menschen erst mit der Zeit entdecken konnten. Der 22. heilige Vers der Sure Rûm (Die Griechen) lautet dem Sinn nach: “Und zu SEINEN Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenartigkeit eurer Zungen und eurer Farben. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für alle Welt.” Das heißt, in der Verschiedenheit der Sprache und der Farben liegen viele Einzelheiten, welche wir bis heute nicht entdecken konnten. Mit der Zeit werden wir noch viel lernen.
Jetzt kommen wir wieder zur Untersuchung, welche Erkenntnisse wir über das Ende der Welt haben. Heute sagt man: “Die Welt hat absolut ein Ende. Nach unserer Forschung wird unsere Erde in einer Zeit, die wir vorher nicht errechnen können, aus dem Gleichgewicht kommen und vollkommen zerstören.” Indessen hat der heilige Koran dies 1400 Jahre vorher verkündet. Die 1. und 2. heiligen Verse der Sure Silsal (Das Erdbeben) besagen sinngemäß: “Wenn die Erde erbebt in ihrem Beben, und die Erde herausgibt ihre Lasten [Taten und Schätze]. Im 13. heiligen Vers der Sure Mü’min (Der Gläubige) heisst es dem Sinn nach: ER ist’s, der euch SEINE Zeichen zeigt und EUCH VOM HIMMEL VERSORGUNG HINABSENDET. Aber ermahnen lässt sich nur, wer sich reuig bekehrt.”
Man sagt oft, dass der Ausdruck “der euch vom Himmel her Nahrung hinabsendet” hier auf den süßen Stoff namens Manna, welcher vom Himmel her herabgesandt wurde, als St. Moses, Friede sei mit ihm, und sein Volk in der Wüste vom Weg abkamen und auch heute in den wasserarmen Gebieten wächst, hinweisen könne. Aber diese Auffassung ist falsch. In der Koranauslegung wurde die Stelle “der euch vom Himmel hinabsendet” als “ALLAH der Erhabene ist es, der zu euer Ernährung den Regen, den Schnee und die Feuchtigkeit vom Himmel herabsendet” interpretiert. Denn ALLAH, der Erhabene, sendet uns wahrlich Gaben vom Himmel herab. Dies möchten wir auführlicher erklären: “An den regnerischen Tagen verbinden sich Sauerstoff und Stickstoff in der Luft durch die Wirkung der Blitze zum farblosen Stickstoffmonoxyd, dieses Gas läßt dann durch Zusammensetzung mit Sauerstoff das pomeranzenfarbige Stickstoffdioxyd zustandekommen; andererseits entstehen durch die Wirkung der Blitze und Blitzschläge aus Feuchtigkeit und Stickstoff das Ammoniakgas. Das Stickstoffdioxyd wird zur Salpetersäure durch die Wirkung der Feuchtigkeit, diesmal entstehen durch Zusammensetzung von Salpetersäure und Luft Ammoniaknitrat und Ammoniak Karbonat, diese entstandenen Salze fallen mit dem Regen auf den Boden. Diese Salze (Natriumchlorid) verbinden sich mit Kalziumnatrium, das sich in der Erde befindet und so entsteht Kalziumnitrat, auch dieser Salz wird von Pflanzen absorbiert, so bietet der Salz zum Wachsen der Pflanzen eine Möglichkeit. In den Körpern der Tiere und der Menschen, die diese Pflanzen zu sich genommen haben, ver wandeln sie sich in verschiedene Proteine, unter denen auch Albumine vorhanden sind und somit nähren sie die Menschen, wenn sie Fleisch, Milch und Eier dieser Tiere essen. Demnach kommt der Lebensunterhalt der Menschen vom Himmel her, wie es im heiligen Koran verkündet wird.”
Durch die obenerwähnten Kenntnisse haben wir also denjenigen, die sagen: “Was im heiligen Koran verkündet wurden, entsprechen nicht den Naturwissenschaften” beantwortet. Die Gelehrten des Islams, die Spezialisten im Wissen für Koranauslegung sind, haben die Verse des heiligen Korans nach den Naturwissenschaften in ihrer Zeit interpretiert abgesehen davon, möchten wir hier beweisen, dass der heilige Koran den Naturwissenschaften in jedem Jahrhundert entspricht und sich auch den neuesten Entdeckungen anpaßt. Jeder Vers hat verschiedene Sinne und sogar ewige Sinne. Neben all seine Eigenschaften ist auch seine Eigenschaft “Sprechen” grenzenlos. All diese Sinne weiß nur ER, der Verfasser des heiligen Korans, ALLAH der Erhabene. Die meisten dieser Sinne hat ER SEINEM Propheten, Friede sei mit Ihm, bekannt gemacht. Der heilige Prophet ALLAHs, des Erhabenen, hat auch seinen Gefährten, seinen Anhängern manche von ihm ausgewählte Sinne erklärt. Wir sind der Überzeugung, dass die von uns obener wähnten Kenntnisse nur einige Tropfen aus dem Sinnesmeer des heiligen Korans sein könnten.
Wenn wir nun Naturwissenschaftler fragen: “Könnte jemand, der des Lesens und Schreibens unkundig ist, wohl genau 1400 Jahre vorher auf diese Weisheiten kommen?”, würden sie so antworten: “Ja, wäre es denn möglich?” Bis heute haben die Menschen zahlreiche Bücher durchgelesen, um diese Wahrheiten zu erreichen und zu entdecken, zahllose Versuche sowie Erfahrungen gemacht und erst nach viele Jahrhunderten diese Kenntnisse erworben. Um die Versuche machen zu können, muß man jahrelang studieren, große Laboratorien gründen, viele Präzisionsgeräte zur Verfüngung stellen und benutzen.”
Kann man demnach denken, dass einer, der des Lesens und Schreibens unkundig ist und in einer ganz unwissenden Gesellschaft lebte und wuchs, solche bedeutende Wahrheiten selbst auffand und aufstellte? Es ist freilich unlogisch, so zu denken, man kann die Meinung nicht akzeptieren, dass der heilige Koran von dem Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, selbst verfaßt wurde. Ein Buch, das Weisheiten und Wahrheiten, welche man zum Teil heute nach langwierigen Bemühungen erwerben konnte, vor 1400 Jahre verkündet hat, kann nur DAS BUCH ALLAHS, DES ERHABENEN sein. Eine solche große Macht besitzen die Menschen nicht. Allein ALLAH, DER ERHABENE, besitzt diese Macht. Wir sind der Überzeugung, dass jeder, der die obenerwähnten Einzelheiten aufmerksam studiert hat, den gleichen Glauben haben wird. Daran nicht zu glauben, ist als eine fanatische, eigensinnige und unwissende Haltung zu bezeichnen. St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, übermittelte nur die heiligen Worte, die ihm von ALLAH, dem Erhabenen geoffenbart wurden, er lernte sie erst mit den anderen, während Er die Suren des heiligen Korans veröffentlichte.
Jetzt möchten wir auf das zweite Thema kommen, das darlegt dass der, heilige Koran wahrlich das größte Wunder ist, nähmlich auf seinen Anordnungstil.
Wenn man den heilige Koran mit Hilfe von Computern, die von Menschen gelenkt werden, geprüft hat, dann wird festgestellt, dass der heilige Koran auf unbegreifbarer und bemerkenswerter Weise auf einer mathematischen Grundlage beruht. Das Ergebnis ist so wichtig und erstaunend, dass man den Verstand verlieren könnte. Dieses Ergebnis kann nur ein Wunder ALLAHs, des Erhabenen sein.”
Bevor Einzelheiten zu dieser Erfahrung vorgebracht werden, erlauben wir uns zu untersuchen, wie der heilige Koran geoffenbart wurde und was ALLAH, der Erhabene, unserem Propheten sagte. Denn das steht in Verbindung mit dem Anordnungstil des heiligen Korans. Der heilige Koran ist nicht in der heutigen Anordnung und Reihenfolge geoffenbart. Die Sure, die als Erste geoffenbart wurde, heißt Iqra’ (al-Alak: das geronnene Blut). St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, wurde zuerst die ersten fünf heilige Verse der Sure al-Alak geoffenbart. Diese lauten dem Sinn nach: “(Oh Muhammed!) Lies! Im Namen deines Schöpfers, der erschuf den Menschen, aus geronnenem Blut. Lies, denn dein Schöpfer ist allgütig, der die Feder gelehrt, Gelehrt den Menschen, was er nicht gewusst.”
Es wurde oben erwähnt, wie sehr Muhammed, Friede sei mit Ihm, Angst bekam und in Aufregung geriet, als ihm diese erste Offenbarung herabgesandt wurde. Er dachte niemals daran, dass, ALLAH, der Erhabene, ihm eine große und bedeutende Pflicht geben könnte, eine neue göttliche Religion zu verkünden. Dass er sich nicht von selbst als Prophet erklärte, wie die Christen mehrmals behaupten, und wie groß die Pflicht war, die ihm von ALLAH, dem Erhabenen, gegeben wurde und dass er keine Ahnung hatte, welche Belastungen er erdulden musste, erklären die ersten fünf heiligen Verse der Sure Müsemmil (Der Verhüllte) dem Sinn nach: “(O Muhammed!) O du (im Mantel) Verhüllter, steh auf zur Nacht bis auf ein kleines: die Hälfte von ihr oder nimm weg ein kleines oder füge hinzu zu ihr und trag den Koran in rezitierendem Vortrag vor. Siehe, wir übergeben dir EIN GEWICHTIG WORT.” Wie schwierig diese Pflicht ist, zeigte sich dadurch, dass St. Muhammed sich viele Leute zum Feind machte, als er den Islam zu verbreiten begann. Obwohl er voller Bestrebung Dienst leistete, wurde die Anzahl der Gläubigen im sechsten Jahre, am Tag, an dem St. Omar sich zum Islam bekannte, erst 56, von ihnen waren 45 Personen Männer und 11 Frauen. [Nach den Büchern Medâridsch und Serkânî] Aber weil St. Muhammed ein sehr korrekter, sehr reiner sehr vollkommener Mensch war und sich der Größe der Pflicht, die ihm von ALLAH, dem Erhabenen, zuteil wurde, bewußt war, ließ er sich nicht abschrecken, und erfüllte somit diese heilige Pflicht erfolgreich mit Geduld.
Wir möchten sie hier noch einmal daran erinnern, dass die Welt vor St. Muhammed Respekt hat und keiner, außer den fanatischen Geistlichen böse Worte für ihn sagen. Wir lesen dazu das Kapitel, der Enzyklopädie Kürschner, das Kenntnisse über Muhammed, Friede sei mit Ihm, und den Islam enthält und in Stuttgart in Deutschland 1305 (1888) veröffentlicht wurde. Der Grund dafür, dass wir dieses Kapitel einer Enzyklopädie entnahmen ist, dass solche Bücher möglichst wahre Dinge schreiben. Was uns in diesem Kapitel interessiert, sind die Worte, die man für die Moral und besonderen Fähigkeiten des heiligen Propheten verwendete. Da es mitteilt, was die christlichen Wissenschaftler 100 Jahre vorher über den Islam gedacht haben, übersetzen wir dieses Fragment wortwörtlich:
“Muhammed Stammesname: Ebul Kasım bin Abd’allah, der Gründer des Islam’s. Am 20. April 571 in Mekka geboren. Seit seiner Kindheit beschäftigte er sich mit Handel, machte viele Reisen, kam mit den Leuten in Kontakt, und versuchte alles zum Lernen(!). Schon im jugendlichen Alter heiratete er Hadidscha, die von einem reichen Kaufmann verwitwet war und ihn zur Verfolgung ihrer Angelegenheiten mitnahm. Im Jahre 610 glaubte er daran, dass er Prophet wurde, ihm von ALLAH eine Offenbarung herabkam und er unternahm mit einer großen Strebsamkeit, den Begriff “EINZIGEN GOTT, (ALLAH) den Arabern, die die Götzen verehrten, bekannt zu machen. Muhammed, glaubte vom ganzen Herzen daran, dass ihm diese Mission von ALLAH zugeteilt wurde. Er unterbrach seine Aktion nicht, obwohl die meisten aus Mekka gegen ihn eingenommen und strenge Gegner seiner Ansichten waren. Sie versuchten ihn sogar zu töten. Schließlich wanderte er im Jahre 622 wegen der strengen Unterdrückung seiner Gegner aus Mekka nach Yasrib (Medina) aus. Die Moslems bezeichneten diese Auswanderung als “Hedschra” und lassen ihre Kalender nach diesem Datum beginnen. St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, hatte in Medina viele Anhänger. Sein Ziel war es, die alte Religion der Araber, die auf dem Götzendienst beruhte, im ganzen neu zu gestalten und ihnen den einzigen Gott (ALLAH) zu beweisen. Nach der Mitteilung von Muhammed, waren die Grundlagen, die in der wahren Religion des Propheten Abraham, mitgeteilt wurden, und die der Religionen von den Propheten Moses und Jesus, gleich. Aber diese Religionen wurden später zum Judentum und Christentum gemacht, so dass sie verdorben wurden, weil sich in diese viele fremde Dogmen eingemischt hatten. Muhammed, prägte allen ein, dass alle göttlichen Religionen die Fortsetzung der anderen seien und ihre reinste, richtigste Form, nur der Islam ist.
Islam heißt, “sich vom ganzen Herz ergeben.” Das Buch des Islams ist der Koran. Während in den Büchern anderer Religionen nur geistige, religiöse Themen behandelt werden, stehen im Koran gleichzeitig wirtschaftliche, rechtwissenschaftliche und soziale Themen. Darin stehen Paragraphen, die mitteilen welche Dienste Menschen erwiesen werden sollten und auch solche Paragraphen, die in der Art eines bürgerlichen Gesetzbuches sind. Im heiligen Koran stehen außerdem Vorschriften, wie angebetet, gefastet und wie man seinen Körper waschen soll und auch Kenntnisse darüber, wie man andere Leute and Angehörige anderer Religionen am besten behandelt. Der Koran befiehlt den Kampf gegen die grausamen Regierungen, deren Religion nicht der Islam ist. Das Fundament des Islams ist, allein ALLAH, den Erhabenen anzubeten. Er verbietet religiöse Zeichen, Kennzeichen, Abbilder, Wein und Schweinfleisch. Er gibt St. Jesus und St. Moses auch als Propheten an. Aber er erläutert auch, dass diese beiden Propheten dem Rang nach tiefer, als der letzte Prophet Muhammed stehen. [Das ist wahrlich eine Tatsache. Denn in der Thora und im Evangelium, welche St. Moses und St. Jesus, herabgesandt wurden, standen seine Eigenschaften und Vorzüge geschrieben. Die Propheten Moses und Jesus, wußten dies und, flehten zu ALLAH merhmals, um ein Anhänger von Muhammed, sein zu können. Diese Bitte von Jesus, wurde auch angenommen. ALLAH, der Erhabene, hob ihn in den Himmel lebendig herauf (Himmelfahrt). Kurz vor dem Jüngstem Tag wird er wieder auf die Erde hinabsinken, und dem islamischen Religionsgesetz folgen und es bekanntmachen.] Er überbringt die gute Nachricht, dass diejenigen, die den Islam annahmen und sich nach seinen Vorschriften richteten, d.h., dass fromme Angehörigen des Islams, im Jenseits ins Paradies kommen werden, wo es irdische Genüsse, Lust, Vergnügen, Flüsse (Täler), Obst und Seidensofas gibt, und dort ihnen schöne Paradies-Jungfrauen zur Verfügung gestellt werden.
St. Muhammed, war ein Mensch von Charakter, der liebenswürdig, vornehm und sehr korrekt war. Er stand immer fern von Zorn und Gewalt, niemals unterdrückte er jemand mit Gewalt. Er vermittelte und empfahl den Moslems immer einen guten Charakter zu besitzen und liebenswürdig zu sein; Er teilte auch mit, dass man ins Paradies durch guten Charakter und Geduld eintreten kann. Er hielt Korrektheit, Mitleid, Hilfsbereitschaft den Armen gegenüber, Gastfreundlichkeit, Barmherzigkeit auf jeden Fall für die grundlegenden Fundamente des Islams. Er hat immer ein genügsames Leben geführt. Er entzog sich für immer, dem glänzenden, prächtigen Leben. Er machte kein Klassenunterschied zwischen den Moslems und nahm auch auf den ärmsten Moslem Rücksicht. Außer Notfällen wendete er nie Gewalt an, versuchte alle Probleme durch Frieden, Abkommen, Ratschläge und Erklärungen zu beseitigen und hatte oftmals Erfolg. [In seinem ganzen Leben belästigte oder kränkte er niemand. Er schimpfte niemals aus persönlichen Gründen. Und das Wort “Ich habe es nicht” hörte man nie von ihm. Wenn er das Verlangte besaß, schenkte er es, wenn nicht, sagte er nichts. Er war und ist Geliebter ALLAHs und Herr aller Menschen, die früher gelebt hatten, lebten und noch leben werden.] 630 kehrte er nach Mekka zurück, diese Stadt eroberte er ganz leicht und machte in kurzer Zeit die halbbarbarischen Araber zu den kultuviertesten Menschen der Welt.
Die islamische Religion erlaubt, dass Männer bis vier Frauen heiraten, unter der Bedingung, dass der Mann alle Rechte jeder Frau beachtet.”
Nachdem wir dieses Kapitel der Enzyklopädie durchgelesen haben, kommen wir zu folgendem Entschluß: Der Historiker, der dieses Kapitel zusammengestellt hat, nimmt an, dass der Islam eine vollkommene Religion ist, dass er den Glauben an den einzigen Gott (ALLAH) verbreitete und die barbarischen Araber auf einen zivilisierten Zustand brachte und redet über unseren Propheten mit Lob und Preis. Muhammed, Friede sei mit Ihm, wurde auf der ganzen Welt als ein musterhafter Mensch zitiert, selbst seine Feinde, die aufsässigen Ungläubigen, nannten ihn Muhammed-ül Emin (der aufrichtige Muhammed) Diese geistliche Mission führte er trotz aller möglichen Schwierigkeiten weiter durch. Nach einer Weile brachte Gabriel, Friede sei mit ihm, ihm den 14. Vers der Sure Al-Alak (Iqra’) Muhammed, Friede sei mit Ihm, las dem Volk von Mekka die Suren des heiligen Korans, die ihm herabgesandt wurden vor, trotz ihrer Unterdrückung forderte er sie zum Übertritt in die wahre Religion auf. Das Volk von Mekka lachte über ihn und verspotteten ihn. Sie sagten ihm: “Du bist ja verrückt geworden.” weil er das Gebet verrichtete und einen unscheinbaren Gott verehrte. Darüber offenbarte ALLAH, der Erhabene, die ersten vier heiligen Verse der Sure Kalem (Die Feder) sinngemäß: “N.[Nûn] Bei der Feder und was sie schreiben, du bist nicht, bei der Gnade deines Schöpfers, besessen! Und siehe, dir wird wahrlich ein unverkürzter Lohn. Und siehe, du bist wahrlich von edler Natur.”
Es wurden die Verse geoffenbart, die diejenigen wiederlegten, die behaupteten, dass der heilige Koran nicht das Wort ALLAHs des Erhabenen, sondern von dem Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, vorgelegt worden sei.
Dazu lautet der 88. heilige Vers der Sure Isrâ (Die Nachtfahrt) sinngemäß: “Sprich: ‘Wahrlich, wenn sich auch die Menschen und die Dschinnen zusammentäten, um einen Koran gleich diesem hervorzubringen, sie brächten keinen gleichen hervor, auch wenn die einen den andern beistünden.’ ”
Die 3. und 4. heiligen Verse der Sure Nedschm (Der Stern) besagen dem Sinn nach: “Er [Muhammed, Friede sei mit Ihm] ist nicht getäuscht noch spricht er aus Gelüst. [Denn er ist verpflichtet, den Götzendienst zu beseitigen und das Einheitsbekenntnis zu verkünden und das Religionsgesetz zu verbreiten.] Er [der heilige Koran] ist nichts als eine geoffenbarte Offenbarung.”
Der 110. heilige Vers der Sure Kehf (die Höhle) lautet sinngemäß: “Sprich: ‘Ich bin nur ein Mensch wie ihr; geoffenbart ward mir, dass euer Schöpfer ein einziger Gott ist [ER hat keinen Partner. bei SEINEM Wesen und SEINEN Eigenschaften ist ER ohnegleichen.]. Und wer da hoffet, seinem Schöpfer zu begegnen, der wirke ein rechtschaffen Werk, und bete niemand neben seinem Herrn an.’ ”
Schließlich wurde die Sure Muddessir (Der Bedeckte) über diejenigen geoffenbart, die noch daran zweifeln, dass der heilige Koran das Wort ALLAHs, des Erhabenen ist.
Die heiligen Verse von 1. bis 10. der Sure lauten dem Sinn nach: “O du Bedeckter (Muhammed)! steh auf und warne [die Ungläubigen vor Qual ALLAHs]! Und verherrliche deinen Schöpfer. Und reinige deine Kleider. Und flieh den Greuel. Und sei nicht, in der Absicht freigebig, dadurch mehr zurückzuerhalten. Und harr auf deinen Schöpfer in Geduld. Und wenn ins Horn geblasen wird, so ist das an jenem Tage ein schwerer Tag, für die Ungläubigen nicht leicht!
Der 24. Vers und die weiteren lauten sinngemäß: “Und sprach: [Für den heiligen Koran] ‘Das ist nur eine Zaubergeschichte, das ist nur Menschenwort.’ Brennen will Ich ihn lassen im Höllenfeuer. Und was lehrt dich, was das Höllenfeuer ist? Nicht lässt er übrig [was drin ist] und nicht verschont es, schwärzend das Menschenfleisch. Über ihm sind neunzehn [die quälenden Engel]. Und zu Hütern des Feuers setzten wir allein Engel und wir machten ihre Anzahl nur zu einer Versuchung für die Schriftbesitzer [die Juden und die Christen], auf dass die, denen die Schrift gegeben, gewiss wären [in betreff der Wahrheit des Korans] und die Gläubigen zunähmen an Glauben. Und dass diejenigen, denen Schrift gegeben ward und die Gläubigen [an dieser Anzahl] nicht zweifeln. Und dass diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist und die Ungläubigen sprechen: ‘Was will denn ALLAH mit diesem [der Anzahl 19] als Gleichnis?’ Also führt ALLAH [Frevler] irre, wen ER will, und leitet [Gute] recht, wen ER will. Und die Heerscharen [die quälenden Engel in der Hölle] deines Schöpfers kennt nur ER [Diese 19 Engel sind ihre Vorgesetzten].
Die Zahl 19 in der obenerwähnten Sure, die eine Antwort gegen diejenigen, die daran zweifeln, ob der heilige Koran wirklich das Wort ALLAHs, des Erhabenen ist enthält, war im heiligen Buch Thora auch mitgeteilt worden.
Um im Islam etwas heilig nennen zu können, muß dies in den vier Quellen des Islams (Edille-i Scherijje) als heilig beschrieben werden. Niemals wurde es mitgeteilt, dass die Zahlen 19 und 786 heilig seien. Demnach sind diese Zahlen nicht heilig. Nach der Religion Behaismus, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und in kurzer Zeit bekannt wurde, ist die Zahl 19 heilig. Ihr Fasten dauert neunzehn Tage. Es ist jedem Anhänger des Behaismus geboten, an jedem 19. Tag neunzehn Anhänger in sein Haus einzuladen. Der Rat, der den Behaismus leitet, hat neunzehn Glieder. Sie wechseln beinahe die 6 Fundamente des Glauben mit 19. Sie nennen sich Moslems, sprechen die Namen “ALLAH” und “Koran” aus, aber sie haben mit dem Islam überhaupt nichts zu tun. Sie sind heimtükische Feinde des Islams.
Angehörige der erfundenen Religion namens Qadijani und Ahmedî die im Jahre 1298 (1880 n.Chr.) von Briten in Indien gegründet wurde, geben auch an, sie seien Gläubige (Moslems). Jedoch halten sie den Gründer dieser Religion, Ahmed Qadijani, für ihren Propheten. Sie gehen so weit, dass sie ihn höher als unseren Propheten St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, schätzen. Sie erniedrigten auch St. Jesus. Alle islamischen Staaten kamen bei einem Zusammentreffen zur Schlußfolgerung, dass Qadijaner nicht Moslems sind. Jeder Staat schrieb diese Schlußfolgerung nieder und veröffentlichte sie in alle Welt. Ein Angehöriger des Qadijani namens Abd as-Salâm aus Pakistan erhielt den Nobelpreis für Physik im Jahre 1979. Einige Leute sind darauf stolz und sehen dies als einen islamischen Erfolg an. In der Tat aber ist dieser Erfolg gleichgestellt dem Erfolg der russischen Kommunisten, die diesen Preis wegen ihren Mondflug erhielten. Weil diese Ungläubigen der Vorschriften des heiligen Korans entsprechend arbeiten, führte ALLAH, der Allmächtige, sie zum Ziel. Doch der Erfolg solcher Menschen ist für die Menschheit eine Freude, dagegen ist er für Moslems eine Schande. Ebenso sollten die Moslems wie diese Ungläubigen mit Gehorsamkeit dem heiligen Koran gegenüber arbeiten, zum Nutzen der Menschheit Entdeckungen leisten, und so wie sie ein Vorbild in Glaube und Moral sind, auch in der Technik für die ganze Welt ein gutes Vorbild sein. Erst wenn wir dieses Ziel erreichen, haben wir ein Recht darauf, stolz zu sein und uns darüber zu freuen.
Es gibt auch noch ein drittes Wunder des heiligen Korans. Gerade nun möchten wir dieses Wunder erwähnen:
Vor dem Islam war Arabien eine Wüste, seine Bewohner waren halbwilde Beduinen. Sie hatten sich den Götzendienst von den Christen angeeignet und verehrten viele Götzen. Sie führten ein primitives Leben. Sie hatten entsetzliche Sitten wie Mädchen lebendig zu begraben. Da diese Halbinsel nicht auf der Reiseroute liegt, hatten weder der Führer Alexandrius der Große, noch Perser, auch noch die Römer mit den Arabern Kontakt, obwohl sie mit vielen anderen Völkern gekämpft hatten. Deshalb waren ihnen Sittenlosigkeit, Grausamkeit und die Hinterlist der Perser und Römer fremd. Sie führten ihr Leben wie wackere, harmlose Menschen. Ein Volk, das Eigenschaften wie harmlos, hilflos, aber leichtgläubig und korrektheit hatte, änderte sich rasch durch den heiligen Koran, den St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, der ihr Führer war, verkündete und erlangte eine vollkommene Zivilisation, gründete durch sein wunderbaren Eifer in dreißig Jahren, einen mächtigen, islamischen Staat, der sich von Türkestan und Indien im Osten bis nach Spanien im Westen ausdehnte. Die Moslems machten in Wissenschaft und Technik, d.h., in Zivilisation gute Forschritte, entdeckten für die damalige Zeit viel Unbekanntes und erreichten in Wissen, Naturwissenschaft, Medizin und Literatur den höchsten Rang. Wie wir oben erwähnt haben, gingen sie in der Wissenschaft so weit, dass die Päpste in den andalusischen Universitäten und diejenigen, die aus aller Welt gelaufen kamen, in diesen Universitäten Naturwissenschaft und Medizin studierten.
John W. Drapper, ein Historiker, der über das mittelalterliche Europa arbeitet, sagte in seinem Werk “Die geistige Entwicklung Europas” folgendes: “Die damaligen Europäer, waren barbarisch. Das Christentum war unfähig, sie aus der Grausamkeit herauszuholen. Was dem Christentum nicht gelang, führte die Religion Islam erfolgreich aus. Die Araber, die nach Spanien kamen, lehrten den Spaniern, wie man sich waschen kann. Danach zogen diese ihre zerstückelten, schmutzigen, verlausteten Tierfelle aus und zogen saubere, schicke Kleider an, ferner bauten sie Häuser, Herberge, Paläste. Die Araber liessen sie studieren und gründeten Universitäten. Aber die christlichen Historiker versuchen immer diese Tatsache aufgrund ihrem blossen Neid und den Haß, den sie dem Islam gegenüber hegen, zu täuschen. Sie können, es nicht eingestehen, dass sie den Moslems, wegen der Kultur, eigentlich dankbar sein müßten.
Thomas Crlyle, der sich zu oben erwähnten Wahrheiten genauso bekannte, fügt hinzu: “Den Arabern machte ein tapferer Helden-Prophet Führung durch ein Buch, das von ihnen leicht begriffen wurde. Daraufhin sprühte der Funken des Islams auf und sprang über von Indien bis nach Granada und feuerte einen großen Teil der finsteren Welt an, die dadurch erleuchtete.”
Lamartin konnte sich nicht enthalten, für St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, folgendes zu sagen: “Er ist Philosoph, Redner, Prophet, Führer, der das menschliche Gedächtnis bezaubernde, neue Dogmen aufstellte und einen großartigen islamischen Staat gründete: Das ist Muhammed. Wenn man allerlei Maßtäbe anwandte, um den Vorzug der Menschen zu bewerten wird kein größerer Mensch als er erscheinen! Das kann nicht sein!”
Gibbon sagt in seinem Werk: “Niedergang und Dekadenz des römischen Reichtum” über die islamische Religion und dem heiligen Koran: “Der heilige Koran ist das größte Werk, das die Einigkeit ALLAHs beweist.”
Michael H. Hart, ein amerikanischer Spezialist für Astronomie untersuchte alle großen Leute von Adam, Friede sei mit ihm, bis zur Zeit und wählte nur hundert Leute unter ihnen aus. Dabei führte er St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, als den größten von hundert Leuten auf. Er drückte zudem aus: “Seine Macht kommt aus dem Koran, der ihm von ALLAH, dem Erhabenen. geoffenbart wurde.”
Jules Masserman, ein jüdische Spezialist für Psychologie, und Professor der Universität Chicago forscht in der Zeitschrift Time vom 15.07.1974 unter dem Titel “In welcher Reihenfolge stehen die großen Führer?” die Führer, die von Anfang bis zur Zeit in der Geschichte gelebt haben, untersuchte ihre Bibliographien und kam zum Schluß, dass Muhammed, Friede sei mit Ihm, der größte sei und erklärte: “Nach Muhammed kommt Moses, Jesus. Budha waren unfähig, ein Führer zu sein.” Es wäre von ihm zu erwarten, dass er St. Moses, St. Muhammed bevorzug, da er ein Jude ist. Trotzdem hat er das nicht getan, damit er sich von der Wahrheit nicht entfernt.
Vor zwei Jahren wurde “Der größte Mann” in Amerika gewählt und der heilige Prophet Muhammed erhielt die meisten Stimmen.
Keinem Menschen, Wegweiser oder Führer steht es zu, in dreißig Jahren ein wildes Volk, ja eine kleine Volksgemeinschaft, in eine großartige, feste, kulturelle, ethisch hochstehende, charaktervolle, tapferste, gelehrteste Nation, umzuwandeln. Das kann nur ein Wunder sein, das von ALLAH, dem Erhabenen, erschaffen wurde. Und um dies bei den Arabern zu verwirklichen, sandte Er ihnen durch den heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, den heiligen Koran. Diese wunderbare, unverständliche Ausführung hatte nur durch die Folge des heiligen Korans, nämlich den Geboten ALLAHs, des Erhabenen, Erfolg.
Beweisen all diese Themen, die wir erwähnten, die von uns geäusserten Wahrheiten und das göttliche System in seiner Anordnung denn nicht, dass der heiligen Koran das größte, göttliche Wunder der Welt ist? Das Ergebnis, aller Welt in kurzer Zeit Zivilisation zu schenken, ist das dritte Wunder des heiligen Korans.[Der Chemiker Dr. Nûri Refet Korur hat mit seinen wertvollen Auslegungen und Übersetzungen über die islamische Religion, zum gelingen der europäischen und amerikanischen Enzyklopädien wesentlich beigetragen.]
Ahmed Dschewdet Pascha, der große Historiker, der 1312 (n. Chr. 1984) in Istanbul gestorben ist, sagte in seinem Buch Kısas-ı Enbija: “Vierzig Jahre, nachdem St. Jesus in den Himmel aufgestiegen war, griffen die Römer die Stadt Jerusalem an. Manche wurden von den Juden getötet, manche in gefangenschaft gesetzt, sie plünderten die Stadt Jerusalem aus, zerstörten sie völlig und rotteten sie aus. Alle heiligen Bücher, die Thora und die anderen, verbrannten sie. Die heilige Moschee Al-aqsa machten sie dem Erdboden gleich. Die Stadt Jerusalem wurde zur Wüste. Nach diesem Unglück konnten die Juden nicht zusammenkommen und keine Regierung mehr gründen. Dort, wohin sie auswanderten, lebten sie armselig und hilflos.
St. Jesus wurde sein Prophetentum im Alter von dreißig Jahren zuteil. Ihm glaubten zwölf Leute. Diese werden Apostel genannt. Als er im Alter von 33 in den Himmel lebendig emporgehoben wurde, wanderten alle zwölf aus und versuchten diese neue Religion (Christentum) zu verbreiten. Später wurden die sogenannten Bücher Evangelien geschrieben. Das waren die Geschichtsbücher, die von St. Jesus erzählten. Das wahre Evangelium blieb nicht erhalten. Damals herrschte überall Polytheismus oder Religionslosigkeit. Die Religion des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, wurde dreihundert Jahre lang geheimgehalten. Die Benachrichtigten wurden gefoltert. Im Jahre 310 erklärte der römische König Konstantin diese Religion für erlaubt. Er selber bekannte sich zum Christentum. Er baute die Stadt Istanbul (Konstantinopolis) und zog von Rom nach Istanbul. Da aber die Fundamente dieser Religion vernachlässigt und verändert wurden, machten die Geistlichen diese Religion zu ihrem Zielobjekt. Im Jahre (395 n. Chr.) wurde das römische Reich in zwei geteilt. Diejenigen, die vom Papst in Rom abhängig waren, wurden “Katolik” genannt und diejenige die dem Patriarch von Istanbul (Konstantinopus) angehörten wurde “Orthodox” genannt. In die Kirchen wurden Bilder gehängt und Standbilder aufgestellt. Andere Völker gerieten auch in den Sumpf des Polytheismus und des Unglaubens. Die Römer hatten das ganze Europa, Ägypten, Syrien, Irak erobert. Sie entwickelten sich gut in Naturwissenschaft und Kunst, aber ihre Sitten und Moral verschlechterten sie sich. Sie gaben sich ganz den Vergnügungen und der Tyranei hin. In den Ländern, die sie in Besitz genommen hatten, verbreiteten sie ihre bösen Sitten. ALLAH, dem Erhabenen, sei Dank, dass sie die Arabieninsel nicht angriffen.
Die Araber lebten in Ignoranz. Manche wurden zum Christ, manche zum Juden, die meisten von ihnen aber wurden zum Polytheist, die anderen hatten Treue zu den Sitten und Angewohnheiten, die von den Propheten Abraham und Ismail, Friede sei mit ihnen, stammten. Mehrere der Bewohner in Mekka verehrten als Polytheist die Götzen. Die heilige Kaaba war mit zahlreichen Götzen und Statuen angehäuft. Die Völker die damals auf der ganzen Welt lebten, waren nun in geistiger Finsternis und Irrtum. Obwohl die Araber in der Naturwissenschaft zurückgeblieben waren, nahmen sie die Literatur wichtig. Sie hatten erfahrene Redner und Dichter. Sie rühmten sich wegen ihrer literarischen Kunst. Die Reife der arabischen Sprache war ein Zeichen, dass von ALLAH dem Erhabenen ein heiliges Buch herabgesandt werden wird.” Das Wort von Dschewded Pascha geht hier zu Ende.
Man sollte nicht darüber erstaunt sein, dass ALLAH, der Allmächtige, diejenigen, die nicht an den heiligen Koran glaubten, zur größten Qual verurteilt hat, denn dies stellt dar, dass der heilige Koran wahrlich SEIN Buch ist. Wir sollten den Christen, die sagen: “Es gibt im heiligen Koran grausame Urteile” wie folgt antworten: “Nein, das ist nicht richtig. An mehreren Stellen des heiligen Korans wird erwähnt, dass ER allbarmherzig und verzeihend ist. Wenn ein Sünder seine Sünde bereut, verzeiht sie ihm ALLAH der Erhabene. Aber es ist kein grausames Urteil, dass trotz deutlicher Beweise, diejenigen die immer noch nicht an den heiligen Koran glauben, im Jenseits ewige Qualen erleiden.”
Ein richtiger Moslem zu sein bedeutet nicht nur, das gewohnheitsmäßige Gebet zu verrichten, sondern auch den guten Charakter zu haben, den der Islam anordnet, Ein solcher hat Pflichte zu erfüllen und somit seelisch ganz rein zu sein. Wer betet, doch die Hinterhältigkeit als Vorzüglichkeit betrachtet, die anderen betrügt, Volksfeind ist oder Menschen tötet, in dem er von den schädlichen Propagandas betrogen wurde und Lügner ist, so ist dieser auch wenn er behauptet, er sei Moslem, in der Tat kein Moslem. ALLAH, der Erhabene, erklärt im heiligen Koran in der Sure “Furqân”, welche Eigenschaften ein wahrer Moslem besitzen muß. Um diesen Punkt interpretieren zu können schrieben die sunnitischen Gelehrten, Friede sei mit ihnen, mehrere Bücher nieder. Aber wir können uns immer noch nicht von den schlechten Angewohnheiten befreien und arbeiten nicht so wie es im heiligen Koran angeordnet wurde, untertun uns den Geboten ALLAHs, des Erhabenen, nicht, halten unser Versprechen nicht, machen unsere Straßen zu Ruinen aus Schmutz, reinigen uns weder seelisch noch körperlich. Jedoch haben wir in der Hand den heiligen Koran, das Wort ALLAHs des Erhabenen, der uns alles, was gut und nützlich ist und was wir tun sollten, deutlich verkündet, sowie die Anordnungen des heiligen Propheten, Friede sei mit Ihm, und die Bücher der Gelehrten der Sunna.
Der 28. heilige Vers der Sure Feth (Der Sieg) lautet sinngemäß: “Er ist es, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden andern Glauben siegreich zu machen. Und ALLAH genügt als Zeuge. Muhammed [Friede sei mit Ihm] ist der Gesandte ALLAHs.”
Der 9. heilige Vers der Sure Saf [Die Schlachtordnung] besagt dem Sinn nach: “ER ist es, der SEINEN Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit [den heiligen Koran] entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.”
Und ALLAH, der Erhabene, verspricht:
“ALLAH, DER ERHABENE, WIRD DIE DANKBAREN BELOHNEN.”
Lobpreisen, wie es oben gemeint wird, bedeutet, ein vollkommener Moslem zu sein, wie es im heiligen Koran charakterisiert wird. Lobpreisen bedeutet, Günste und Wohltaten, die von ALLAH, dem Erhabenen, verliehen wurden, wieder auf seine Anordnung zu bewerten. Es ist eine Tatsache, dass heute auf der Welt fast eine Milliarde Moslems leben. Mit anderen Worten ist einer von vier Leuten auf der Welt Moslem. Wenn die Moslem von heute seelisch und körperlich, blitzsaubere Menschen sind, wie ALLAH, der Erhabene, befiehlt, wenn sie zueinander in brüderlicher Beziehung stehen, arbeiten und beginnen, in allen Bereichen Fortschritte zu machen, so werden sie auch von ALLAH, dem Erhabenen, belohnt. Somit erreichen die Moslems die Spitze der Zivilisation, wie es im Mittelalter war. ALLAH, der Erhabene, verspricht es ebenso. Er hält immer sein Versprechen.
Verfasst von islamischebucher